Touristiker im Südwesten wollen eine Energiewende, die Rücksicht auf die Landschaft nimmt
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Windrad vor stürmischem Himmel
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© Christoph Eberle
Sie zu erhalten und nachhaltig weiter zu entwickeln, ist wichtigste Leitlinie einer zukunftsorientierten Tourismuspolitik. Deshalb begrüßen die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) und ihre Gremien, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung, die Initiativen der Regierungen in Berlin und Stuttgart für einen höheren Anteil regenerativer Energien am Gesamtenergiemix.
Um die Energiewende nachhaltig und möglichst umweltverträglich zu gestalten, sei jedoch der Blick auf sämtliche Energieträger der Region zu richten, heißt es in der Stellungnahme. Die Regierung möge jedoch bei den Überlegungen zum Ausbau der Windenergie auch den Beitrag des Schwarzwaldes zum Energiemix durch Wasserkraft, Biogasanlagen, Geothermie und Solartechnologie berücksichtigen.
Zwar unterstützten auch die Touristiker den Ausbau der Windenergie im Schwarzwald, allerdings seien „die Interessen des Tourismus in der Planung von Windkraftanlagen im Schwarzwald zu berücksichtigen“. Weiter heißt es: „Die Landschaftsästhetik des Schwarzwaldes ist ein hohes Gut, welches es zu bewahren gilt“. Wegen ihrer „Fernwirkung“ gehörten die bis zu 200 Meter hohen Windkraftanlagen „nicht in die alleinige Planungshoheit von einzelnen Gemeinden“. Die STG fordert die „Realisierung von Windparks an zentralen Stellen, die wenig landschaftlich sensibel, aber wirtschaftlich sinnvoll sind.“
Bei der Planung eines zusätzlichen Pumpspeicherkraftwerks im südlichen Schwarzwald konnte auf Vermittlung der STG mit der Schluchseewerk AG eine Einigung über einen Ausgleichsfond erzielt werden. Der Betreiber finanzierte dazu eine Studie zu den Auswirkungen des Baus auf den Tourismus in den betroffen Orten Bad Säckingen, Wehr, Herrischried und Rickenbach. Im Ergebnis stellt die Schluchseewerk AG den Gemeinden nun bis zu drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen touristische Infrastrukturmaßnahmen und Marketingmaßnahmen zum Ende der voraussichtlich siebenjährigen Bauphase finanziert werden.













