Biosphärenreservat im Süden, Nationalpark im Norden
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Suchraum Nationalpark
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Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Auch ein geplanter Nationalpark muss nach Meinung der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) für Urlauber zugänglich sein. „Touristische Infrastrukturen wie Wanderwege, Loipen, Skilifte etc. müssen in einem Nationalpark Bestand haben“, fordert die STG in ihrer Stellungnahme an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.
Nach Planungen der Landesregierung soll ein etwa 100 Quadratkilometer großes Gebiet im Nordschwarzwald als Nationalpark ausgewiesen werden. Welche wirtschaftlichen und touristischen Auswirkungen damit verbunden sind, soll durch ein Gutachten geklärt werden. Erst nach dessen Vorlage wollen sich die Touristiker festlegen. Die STG arbeitet jedoch in der Arbeitsgruppe Nationalpark des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit.
Das bisherige Naturschutzgroßprojekt Feldberg – Belchen – Oberes Wiesental läuft nach zehn Jahren Ende 2012 aus. Es umfasst die Gemarkung von 15 Gemeinden im südlichen Schwarzwald. An seiner Stelle soll nun ein Unesco-Biosphärengebiet ausgewiesen werden. Zum neuen Biosphärenreservat könnten drei weitere Gemeinden hinzustoßen, die bisher durch das EU-LIFE-Projekt Hotzenwald gefördert wurden. Das Biosphärengebiet soll mindestens 300 Quadratkilometer groß sein, nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht exemplarisch verwirklichen und die Biodiversität schützen und entwickeln.
Die Schwarzwald Tourismus GmbH wünscht sich für die Festlegung der Gebietsgrenzen und die Definition von Schutz-, Pflege- und Entwicklungszone „eine enge Abstimmung mit dem Naturpark Südschwarzwald“. Außerdem soll das Biosphärenreservat als Teil der Dachmarke Schwarzwald beworben werden.













