Skispringen - im Schwarzwald fliegen die Adler
Schwarzwälder Skispringer im Weltklasse-Format (Titisee-Neustadt, Weltcup)
Die Schwarzwälder Skispringer überflügeln alles. 1891 wurde der erste deutsche Ski-Club in Todtnau zu Füßen des Feldbergs gegründet. Mit dem Hinterzartner Dieter Thoma kamen für die Schwarzwälder auch die ersten olympischen Erfolge im Skispringen.
Mit 12 Weltcup-Siegen und insgesamt 12 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gehörte er zu den ganz Großen der Springerszene. Der Winter 1998/99 wurde zum Auftakt einer "Skisprung-Mania": Die Schwarzwälder Christof Duffner, Sven Hannawald, Dieter Thoma und Martin Schmitt waren die Gewinner der Weltmeisterschaft in Ramsau.
Melanie Faißt: „Skispringen ist ein unbeschreibliches Gefühl“
Der Schwarzwald ist die Heimat der „Ski-Adler“, die mit ihren weiten Flügen Wintersportgeschichte geschrieben haben: Dieter Thoma, Christof Duffner, Martin Schmitt. Jetzt machen Schwarzwälderinnen von sich reden.
Nun setzt sie ihre große Hoffnung auf die erste Weltcupsaison der Damen, die im Dezember 2011 startet. Sie wird bis zum 11. März an neun Orten ausgetragen. Die beiden deutschen Springen sind im Schwarzwald geplant: am 6. Januar 2012 in Schonach und am 8. Januar in Hinterzarten.
Melanie Faißt richtet ihren Blick aber auch schon auf Olympia 2014. In Sotchi wird Damenskispringen erstmals eine der olympischen Disziplinen sein.
Skisprung-Zentrum Hinterzarten
Im Hochsommer trifft sich die internationale Skisprung-Weltelite in Hinterzarten zum legendären Sommer-Skispringen im Adler-Skistadion. In den Jahren 2004/05 umgebaut und erweitert, können dort auf vier Schanzen die Stars in die Luft gehen und die Nachwuchsspringer trainieren.
Schanzen-Schwarzwald
In Titisee-Neustadt wird der Deutschland-Rekord gehalten. Hier gibt es Deutschlands höchste Naturschanze zu bestaunen! Die Hochfirstschanze liegt an dem gleichnamigen Schwarzwaldgipfel nordöstlich des Titisees.












