Der geheimnisvolle Schwarzwald
Als unsere Vorfahren die Schwarzwaldgipfel bestiegen und die mächtige Alpenkette erblickten, muss ihnen das wie ein Zauber angemutet haben. Sie werden es erleben: Bis heute hat der Schwarzwald nichts von dieser Anziehungskraft verloren! Und auch andere Plätze hier bergen ihre ganz eigene Kraft.
Seit Anbeginn der Menschheit wurden Kulte und heilige Stätten geschaffen und verehrt. Viele dieser Plätze sind längst vergessen. Andere jedoch sind im Bewusstsein der Schwarzwälder erhalten geblieben. Oft sind daraus Sagen und Mythen hervorgegangen, über die Jahrhunderte hinweg tradierte Geschichtenunserer Region.
Die Sage vom Mummelsee
Süd-östlich von Baden-Baden, nahe der kahlen Hornisgrinden bettet sich ein kleiner See in die Mulde zwischen dunkle Tannen, der vom Volke Wundersee oder Mummelsee genannt wird. Das Klima ist hier rauh, seine Ufer abgeschieden. Hier kann man sich noch gut vorstellen, wie es in früheren Zeiten gewesen sein muss, als noch kein Laut die Stille hier unterbrach.
Magischer Belchen
Badischer Belchen, Kleiner und Großer Belchen, Jura- und Elsässer Belchen - Ist die Namensgleichheit der fünf Belchen in der Region mehr als nur reine zufällige Übereinstimmung? Zwischen Schwarzwald, Jura und Vogesen geht der Belchismus um.
Balzer Herrgott in Gütenbach
Einer der berühmtesten Bäume, in dem etwas eingewachsen ist, ist der "Balzer Herrgott" im Schwarzwald. Es ist eine Christusfigur aus Sandstein, die von einer Buche umwachsen worden ist. Der Baum ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt und ist zu einem viel besuchten Pilgerort geworden
Der Teufelsstein
Der Legende nach wurde das Brunnenbecken aus rotem Sandstein vom Teufel höchstpersönlich dem Kloster St. Ulrich im Möhlintal südlich von Freiburg geliefert. Die Brunnenschale aus dem 11. Jahrhundert wird daher auch Teufelsstein genannt
Seemännlein im Glaswaldsee
Aufgrund seiner Unberührtheit zählt der Glaswaldsee zu den herrlichsten „blauen Augen" des Schwarzwaldes. Der Name des Sees rührt von der Glashütte her, die im 17. Jahrhundert im Seebachtal stand. Dort wurde in früheren Zeiten Glas für die Flaschen des Rippoldsauer Sauerbrunnens hergestellt.











