Nach dem Aschermittwoch: „Buurefasnacht“ und „Morgestraich“
Am Westrand des südlichen Schwarzwaldes liegt unweit von Basel die „Stadt der Stühle“: Weil am Rhein. Hier beginnt die „Buurefasnacht“ erst am Sonntag nach Aschermittwoch. Wilde Wurzelgeister, zottelige Hexen und viele fantasievolle Fasnachtsfiguren aus dem Dreiländereck begeistern die Zuschauer beim farbenfrohen Umzug, schräge Guggemusik bringt in Bewegung.
Anders schon fast geheimnisvoll die Stimmung beim Basler Morgestraich: Montag morgens ab vier Uhr tönen aus den Gässchen und Sträßchen der Schweizer Metropole Trommeln und Pfeifen. Im Laternenschein zeigen sich schemenhaft musizierende Gestalten mit aufwändigen Masken.
Die Tage drauf heizen mehr als 12000 Maskierte, rund 500 Gruppen, gut 60 „Guggenmusiken“ mit 2000 Musikern 72 Stunden lang die mehr als 200.000 Zuschauern in Basel ein.
Beide Feste sind typisch für die schwäbisch-alemannische Fastnachtstradition und gleichzeitig einzigartig.













