Freiburger Münster
Das Freiburger Münster (© FWTM/Raach)
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Das Freiburger Münster ist die römisch-katholische Stadtkirche Freiburgs und liegt mitten im Zentrum der Altstadt. Das Münster wurde zwischen dem 12. Jahrhundert und dem Jahr 1513 erbaut und gilt unter Kunsthistorikern als architektonisches Meisterwerk der Gotik. Im Innern gibt es eine große Anzahl mittelalterlicher Kunstwerke, wie Altäre, Glasmalereien und Skulpturen zu bewundern. Sein 116 Meter hoher Turm ist von weitem sichtbar und ist der einzige derartige gotische Kirchturm in Deutschland, der noch im Mittelalter vollendet wurde (um 1330).
Der Turm kann bestiegen werden. Von den zwei Aussichtsplatformen hat man einen herrlichen Blick über die Stadt in die Rheinebene und auf die bewaldeten Hänge des Schwarzwaldes.Die Fassade des Münsters ist mit zahlreichen Figuren und Wasserspeiern gespickt.
Glocken
Im historischen Glockenstuhl des Münsters hängen 19 läutbare Glocken. Die älteste Glocke unter ihnen ist die Hosanna aus dem Jahr 1258, die darüber hinaus zu den ältesten erhaltenen Glocken in dieser Größe gehört.
Innenausstattung
Zu den bedeutensten Stücken im Inneren des Münsters gehört der Hochaltar von Hans Baldung Grien, gemalt in den Jahren 1512 bis 1516. Zur Fastenzeit wird der Chor des Münsters mit dem Fastentuch aus dem Jahr 1612 verhängt, das größte in Europa noch erhaltene Fastentuch. Um den Hochchor sind zehn Kapellen angeordnet , die teilweise hochrangige Kunstwerke enthalten.
Sehenswert sind auch die Glasfenster, die aus allen Epochen stammen. Einige Fenster im romanischen Querschiff stammen noch aus dem 13. Jahrhundert. Im Hochchor befinden sich die von Kaiser Maximilian (1459 - 1519) gestifteten Kaiserfenster. Die Portalvorhalle im Westturm mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts wurde 2004 saniert und ist nun wieder zugänglich.














